Reiki-Fernkontakt: der telepathische Ruf

21.03.2018

Ganz ehrlich, als ich damals den 2. Reiki Grad erlernt hatte und nun in der Lage war, mich und andere Wesen mit Reiki über die Ferne zu versorgen, war ich doch reichlich skeptisch, ob das Ganze wirklich funktioniert.

Das die Energieübertragung direkt über das Hände auflegen geht und spürbar ist, hatte ich mehrfach erfahren und war sofort ein großer Reiki-Fan.
Doch nun soll es auch über weite Distanzen funktionieren...
Unglaublich und unfassbar!
Bei meinen ersten Selbstbehandlungen über die Ferne, konnte ich nichts besonderes wahrnehmen.
Obwohl diese Art der Behandlung ja noch viel intensiver sein soll, als die Hands on-Methode.
Damals war uns gerade ein süßes Kätzchen zugelaufen. Kurz vorher hat sie der ehemalige Besitzer noch wegen eines Abszesses an der Wange operieren lassen.
Da sie so friedlich bei uns auf dem Sofa lag, dachte ich, ich tue ihr etwas Gutes, wenn ich Ihr über einen Fernkontakt Reiki sende.
Denn die Hände direkt auf oder über die OP-Wunde, wollte ich nicht halten.
Talakéa setzte sich ziemlich schnell auf, schaute mich entsetzt und sauer an und wollte sofort raus.
Ich war verwirrt, denn ich wollte ihr doch helfen.
Was war passiert?
Dann habe ich verstanden, dass ich wahrscheinlich bei ihr und der OP-Wunde erst einmal Schmerzen verursacht habe.
Dies ist nennt man Erstverschlimmerung. Vielleicht kennst Du das aus der Homöopathie.
Bevor etwas ausheilen kann, muss es erst einmal akut werden.
Ich kann nachvollziehen, warum mein Kätzchen nicht verstanden hat, dass ich ihr weh tue.
Also habe ich über einen weiteren Fernkontakt Kontakt zu ihrem Inneren Kind aufgenommen und ihr über diesen Weg die Situation erklärt.
Häufig hält der Schmerz auch nicht lange an und gibt sich schnell wieder.
Ich war baff und erstaunt, denn es dauerte nicht lange und mein süßes kranken Samtpfötchen kam wieder rein und legte sich entspannt hin. Diesmal allerdings neben mich, auf unser zweites Sofa. ✨
Mich hat diese Erfahrung zutiefst berührt und mir eindrucksvoll bewiesen, dass das Energie senden über einen Fernkontakt wunderbar funktioniert.
Seitdem arbeite ich sehr gern mit dieser Methode.
Zuerst habe ich meine Familie und Freunde in Norddeutschland häufiger versorgt. Inzwischen behandle ich auch Klienten, welche ich persönlich kenne und weiß, wie sie auf Reiki reagieren über die Ferne.
Ich tausche mich aber grundsätzlich vor und nach einer Behandlung mit ihnen aus.
Was mein zauberhaftes Kätzchen betrifft. Mit ihr habe ich danach regelmäßig über den Fernkontakt und ihrem Inneren Kind kommuniziert.
Es hat mich immer wieder beeindruckt, wie toll das geklappt hat.
Sie kam zu uns, als Ingo und ich noch in der schamanischen Ausbildung waren, d.h. wir waren regelmäßig an den Wochenende bei faszinierenden Seminaren.
Manchmal war es für mich im Winter wichtig, dass sie kuschelig und geborgen den Tag über Zuhause war.
Da sie aber eine absolute draußen Katze war, war sie viel unterwegs. Wenn ich ihr allerdings gleich morgens erklärt habe, dass es schön wäre, wenn sie drin ist, kam sie rein und rollte sich gemütlich auf ihrem Sessel ein.
Manchmal lies ich sie draußen und fuhr in der Mittagspause nach Hause, um sie rein zu lassen.
Wenn ich los fuhr, baute ich den Fernkontakt auf und erzählte ihr, dass ich gleich da bin, um sie rein zu lassen.
Und was soll ich Dir sagen, ich kam dann mit dem Auto um die Ecke und sie saß immer auf dem Bürgersteig und wartete auf mich.
Normaler Weise saß sie immer auf unserem Balkon, um hineingelassen zu werden.
Du denkst jetzt vielleicht: "Alles Zufall."
Doch ich kann Dir sagen, dass so viele Zufälle unmöglich sind. Für mich ist der Fernkontakt ein magischer telepathischer Ruf und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Methode erlernt habe.
Talakéa war überhaupt eine Zauberkatze. Durch sie habe ich unendlich viel gelernt, erfahren und was die Zauberei und Energiearbeit betrifft verstanden.
Leider ist sie vor 3 Jahren nach Hause in die Lichtreiche gegangen.
Aber irgendwie, ist diese weise Lehrerin mit Samtpfötchen immer noch bei mir   ;-)
Aloha,
Deine Katrin