Meine Narbe = mein größter Schmerz...

09.05.2020

Meine Narbe = mein größter Schmerz und mein größter Lehrmeister, Erfahrungsschatz und Impulsgeber

Guten Morgen, was für eine aufregende Zeit.
Die Vollmondtage mit ihrer kraftvollen Energie, haben einiges bei mir in Bewegung gebracht.
Bei Dir auch?
Vielleicht hast Du gelesen, dass ich am Donnerstag mit einer Klientin ein magisches Ritual in unserem schamanischen Zaubergarten am Ith zelebriert habe.
Gestern hat sie sich bei mir mit dem schönen Zitat von Phil Bosmans bedankt:
"Wenn die Krise alles verfinstert hat, werden Kinder des Lichts die Sterne anzünden."
Inspiriert durch ihr liebevolles Feedback, möchte ich nun auch Dich an meinem eigenen Heilungserfolg teilhaben lassen.

Vor ein paar Tagen, habe ich in meinem Buch der Schatten gelesen.
Vor 20 Jahren begann ich dem Ruf meines Herzens zu folgen und damals war mein erstes energetisches Seminar der 1. Grad Rainbow Reiki®. Danach folgten schamanische Ausbildungen, in denen ich begann meinen persönlichen Heilungsweg, meine Erfahrungen und Erlebnisse in einem schönen Buch zu dokumentieren.
Das mache ich übrigens immer noch und kann es jedem Lichtarbeiter nur empfehlen ;-)

Hier mein Eintrag vom Juli 2000:

Ich war heute beim Friseur. Es kostet mich immer enorm Überwindung dorthin zu gehen, denn durch die Narbe hinten rechts am Hinterkopf, habe ich an der gesamten rechten Kopfhälfte kein Gefühl. Überhaupt ist es total unangenehm, dort berührt zu werden.
Alles ist dort taub, fühlt sich fremd und merkwürdig an.
....jedenfalls nicht wie mein Kopf...

Diesmal hat mir eine neue Mitarbeiterin die Haare geschnitten. Sie war sehr erschrocken, als sie die große Narbe entdeckte und hat mir daraufhin viele Fragen zu der OP gestellt. Auch hat sie sehr interessiert, was für Symptome ich hatte und wie es war die Diagnose Hirntumor zu bekommen. Ich habe ihre Fragen brav beantwortet, anstatt ihr zu sagen, dass ich darüber nicht sprechen mag.
Dieser Besuch hat mich extrem viel Kraft gekostet. 

Zuhause habe ich dann erst einmal die Tränen laufen lassen und eine Taschentuchfete gefeiert. Nun ist die OP schon fast 3 Jahre her und ich komme mit dem Eingriff und den Folgen immer noch nicht zurecht. Zu allem Überfluss, wurden mir die Haare hinten so kurz geschnitten, dass das Ende der Narbe jetzt super zu sehen ist.

Na toll... ;-(

Okay, ich habe verstanden, dass ich mich nun schleunigst darum kümmern muss, das OP-Trauma zu heilen, wenn ich im Alltag gelassener sein möchte.
Die Narbe gehört nun schließlich zu mir. Sie einfach zu ignorieren, hat ja nicht geklappt. Also ist Frieden schließen angesagt.

Deshalb habe ich als erstes damit begonnen, jeden Tag Reiki in die OP-Situation zu schicken. 1. Behandlung: ich habe nur geweint und mich elendig gefühlt. Es hat mich sehr viel Kraft gekostet, dies überhaupt zu tun und beim Herstellen des Kontaktes mir den Zeitpunkt der OP, die über 9 Stunden des Eingriffs und die Zeit danach, vorzustellen.

Bei der zweiten Behandlung ging es dann schon ein wenig besser. In meiner Reiki-Ausbildung, habe ich auch eine Methode gelernt, mit der man hervorragend ein traumatisches Erlebnis behandeln kann. Da ich mich dazu gerade nicht in der Lage fühlte, hat sich zum Glück Ingo bereit erklärt, mich mit dieser Technik zu behandeln. Nachdem er dies getan hat, fiel es mir viel leichter, meine OP-Situation mit Reiki zu versorgen. Einen ganzen Mondzyklus lang, tat ich dies.
Dieses war der Beginn meiner Trauma-Arbeit.

Über die Jahre folgten noch mehr Schritte, die ich unternahm, um mit dem Eingriff, welcher mein Leben von jetzt auf gleich für immer veränderte, zurecht zu kommen.
Demnächst werde ich Dir von meinen Erfahrungen erzählen, die ich mit der Narbenentstörung gemacht habe.

Jetzt wünsche ich Dir erst einmal ein schönes Wochenende mit vielen warmen und wohltuenden Sonnenstrahlen,
Deine Katrin