"Katrin, was hast Du gemacht?" "Reiki!"

20.06.2020

Halli Hallo, die Tage habe ich eine berührende Mail von einer Mitpatienten erhalten, die ich 1999 in der Reha kennengelernt habe.
Ich war damals in Bad Zwesten in einer neurologischen Klinik und war gesundheitlich, körperlich und seelisch noch sehr mitgenommen.


Die Entfernung meines Hirntumors war damals knapp 2 Jahre her und ich hatte sehr mit körperlichen Herausforderungen zu kämpfen.
Ich weiß genau, dass ich zu der Zeit noch mit immensen Gleichgewichtsproblemen zu ringen hatte.
Auch Spazieren gehen und sich gleichzeitig dabei zu unterhalten war unmöglich. Entweder ich konnte sprechen, dann bewegten sich meine Beine aber nicht vorwärts oder ich konnte einen Schritt nach dem anderen manchen, dann klappte und funktionierte es mit dem unterhalten aber nicht...


Bevor ich 1998 zum ersten Mal zur Rehabilitation durfte, fing ich schon für mich allein mit meiner eigenen und persönlichen Ergotherapie an.
Ich begann in ein Buch zu schreiben und zu malen, was für mich damals eine große Herausforderung war.
Die Zeilen von Oliver Sacks, beschreiben meinen damaligen Zustand hervorragend und waren eine Trainingseinheit für mich.


Lisa lernte mich damals so kennen: schwach, kraftlos, sehr schnell erschöpft und teilweise hilflos und traurig.


Ich weiß noch, als ich sie kennenlernte, fragte sie mich, ob mich jemand misshandelt hat, denn ich hatte ganz viele blaue Flecken an meinem Körper. An schlechten Tagen, nahm ich jede Ecke, jede Kante und jeden Türrahmen oder Türgriff mit, lief dagegen und so kamen meine ganzen blauen Flecken Zustande.


Nun, nach über 20 Jahren meldet sich Lisa per Mail bei mir und fragt mich dann später am Telefon: "Was hast Du getan? Was hat Dir dabei geholfen, dass es Dir so viel besser geht? Ich freue mich so für Dich und bin überrascht über Deine positive Entwicklung!".


Sie hatte meine Videos auf YouTube entdeckt, sich meine Websites angeschaut und sich dann bei mir gemeldet.
Es bringt mich immer wieder zum Schmunzeln, wenn ich Menschen, die Reiki noch nicht kennen, wenn ich ihnen von dieser Heilkunst berichten darf.
Zuerst staunen sie ungläubig und können es nicht fassen, dass Behandlungen mit der Lebensenergie mich zurück ins Leben gebracht haben. Das die Energieübertragungen mir geholfen haben und für mich ein Weg waren, zurück in ein selbstbestimmtes Leben.


Dann, wenn sie sich von mir behandeln lassen, sind sie so fasziniert und überrascht, dass sie die Heilmethode auch erlernen möchten.
Und genau das ist es, was mich damals gerettet hat!


Hätte ich nicht ein Wochenende für mich investiert und die Einstimmung in Reiki erhalten, hätte ich meine körperlichen Einschränkungen, meine extremen Schlafprobleme und das OP-Trauma niemals bewältigen und auflösen können.
Ich bin so dankbar, dass ich es heute nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie, Freunde und Klienten zur Entspannung, Bewältigung von Stress, Konflikten und Ängsten nutzen kann.


Für viele war genauso wie für mich, die wohltuende Reiki-Behandlung die Rettung. Eine ganz sanfte, ganzheitliche und kraftvolle Möglichkeit zurück zu finden zur Harmonie, Gesundheit und Wohlbefinden.
Total schön!


"Danke liebe Lisa, dass Du mir meinen erfolgreichen Reiki-Weg nochmal bewusst gemacht hast!
Schön, dass Du Dich bei mir gemeldet hast und wir wieder in Kontakt stehen. Wir sehen uns bald wieder!"


Alles Liebe
Deine
Katrin



Hier noch mal die Zeilen von Oliver Sacks:
Eben noch stark und voller Energie und im nächsten Augenblick praktisch hilflos zu sein, eben noch vor Gesundheit zu strotzen und im nächsten Augenblick ein Krüppel zu sein, sich eben noch im Vollbesitz aller Kräfte und Fähigkeiten zu fühlen und ihrer im nächsten Augenblick beraubt zu sein.
Die Plötzlichkeit einer solchen Veränderung ist schwer zu begreifen, und der Geist sucht nach Erklärung.