Achtung: persönliche Erfahrungen Lehrer-Schüler Beziehung

09.02.2020

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag zu Vollmond,
kennst Du das? Da findest Du alte Aufzeichnungen und schwups, bist Du Jahre zurück und wieder mitten drin in der beschriebenen Situation!?
Ich hatte eben eine Lebensberatung und u.a. ging es um die Lehrer - Schüler Beziehung.
Mein Klient hat vor über 20 Jahren eine Ausbildung in alternativen Heilmethoden absolviert und er war sich sicher, dass er sich in diesem Bereich nie wieder fortbilden muss.
Mich hat diese Sichtweise und die Heftigkeit seiner Wortwahl sehr erstaunt, denn für mich ist das Leben ein ewiges lernen und verstehen.
Für mich gibt es immer wieder neue spannende Bereiche zu entdecken und da ich an mich einen hohen Anspruch habe, versuche ich mein Wissen und mein Wirken immer wieder zu vervollständigen und zu verfeinern.
Vielleicht weißt Du, dass ich vor 19 Jahren meinen eigenen Heilungsweg mit einer schamanischen Grundausbildung begonnen habe.
Danach tauchte ich dann noch tiefer in den Schamanismus ein und wurde zum Lebensberater und Seminarleiter ausgebildet.
Ich besuchte damals die ersten Seminare, um die Dynamik in einer Seminargruppe beobachten und verstehen zu können. Besonders fasziniert haben mich die Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit.
Am Anfang meines schamanischen Pfades, hat mich sehr interessiert, warum ich meinen Hirntumor bekommen habe und ich habe schnell verstanden, dass es mit mir und meinem bisherigen Leben zu tun hatte.
Um die Zusammenhänge zu erkennen, war es nötig, mich meinem Ausbilder zu öffnen und mich ihm anzuvertrauen.
Egal ob ich Fragen hatte, ich krank war und meine körperlichen Symptome einordnen und verstehen wollte oder es Beziehungsprobleme zu besprechen gab, habe ich mich meinem Lehrer anvertraut. Und es war aus meiner Sicht wichtig, denn wie sollte er sonst optimal für mich da sein?
Wenn ich Klarheit, Heilung und voran kommen wollte, war es notwendig ihn mit einzubeziehen.
Mein Wunsch war es ja auch, mich persönlich zu entwickeln und mehr Lebensqualität zu erlangen.
Es war ein interessanter Gesprächsverlauf mit meinem Klienten, denn seiner Meinung nach, hat er alle Antworten in sich.
Da möchte ich gar nicht widersprechen, aber meine Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wertvoll es ist, und es oft sehr viel schneller geht, wenn man Hilfe in Anspruch nimmt, um die Antworten zu bekommen, sie zu deuten, sie zu verstehen und sie in Lösung umzuwandeln.
"Wenn es um Dich geht, frag jemand anderen!"
In diesen Satz liegt für mich ganz viel Weisheit.

Tja, benötige ich denn noch Fortbildungen, wenn ich doch schon eine Ausbildung absolviert habe?

Ich für mich weiß, dass ich immer gern Neues erfahre, Lust habe weiter zu lernen und in manchen Bereichen immer besser werden möchte.
Ich weiß noch, wie ich nach meinem ersten Reiki-Kurs anfing mich täglich selbst zu behandeln.
Da ich gesundheitlich sehr mitgenommen und komplett arbeitsunfähig war, habe ich die Zeit genutzt mir täglich mindestens eine Ganzbehandlung zu geben.
Später habe ich dann jahrelang einen wöchentlichen Austausch mit einer lieben Freundin gehabt.
Die eine Woche hat sie mich behandelt und darauf durfte ich ihr dann Reiki schenken.
Es war eine so wertvolle Zeit, welche ich nicht missen möchte.
Momentan schaffen wir es zwar nicht mehr wöchentlich, doch der Behandlungsaustausch läuft noch immer.

Deshalb geht mein Herz auf, wenn ich jemanden helfen und begleiten darf.
Und es freut und berührt mich immer wieder, wenn jemand es schafft zu funkeln.
....genauso betrübt es mich zu sehen, wie manche Menschen sich selbst stark sabotieren.
Sich verschließen, sich eine persönliche Begleitung wünschen und doch jeden, der an ihrem Leben teilhaben möchte, abschmettern.

Von daher wünsche ich Dir, dass Du immer Freude und Spaß daran hast, Neuland zu erkunden.
Das Deine Augen nie aufhören, in auch schon bekannten Bereichen Neues zu entdecken, weil sie aufmerksam und achtsam wahrnehmen.
In meinen alten Seminaraufzeichnungen, habe ich noch diesen Satz von Sokrates entdeckt, welchen ich mir notiert habe:
"Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden."

Heute zu Vollmond, ist es eine gute Gelegenheit, um sich neuen Dingen zu zu wenden oder altes Wissen zu verfeinern, oder?

Ein liebes Namasté von uns, ✨
Deine Katrin